Lineup
    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

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"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

Maxim

MONTREAL

und viele mehr

    

"Ich bin Mc Fitti und der Sommer ist mein Homie!" Eine ganz klare Ansage tönt da aus der Hip Hop - Welt. Wer Mc Fitti nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.

Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

MC Fitti

    

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Wirtz

    

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

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"Ich bin morgens immer müde" - der Song mit dem der Wecker klingelt und man trotz durchzechter Partynacht noch mit guter Laune aufsteht. Elektrisch - poppig - unterhaltsam - das sind unsere Berliner Mädels`s von LAING

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Mc ... wer? Ist das die Verniedlichung von Mc Fit, der Fitnessstudiokette? Ganz falsch gedacht. das MC ergibt sich zum einen aus seiner Mitgliedschaft beim Berliner Motorradclub, zum anderen aber aus seiner Tätigkeit als Rapper. Fitti ist jedoch keiner von den ganz harten Kerlen. Bei Sätzen wie "Ich trage heute Softeis und sonst nichts, cruise durch die Gegend - Flipper und ich", muss man schon mal schmunzeln. Von Beruf eigentlich Handwerker, der Bühnen baut für Film und Fernsehen, sieht er sich dann selbst als Künstler. Einer aber, für den es kein Rezept gibt: "Du kannst keine Kunstausbildung machen, Alter. Wenn du 'ne Kunstausbildung machst, dann machst du keine eigene Kunst. Dann kopierst du irgendwas. Musst du halt selber entwickeln." In seiner Hood Friedrichshain kennt man ihn vor allem für seine Graffitis und selbst designten Sticker, auf YouTube seit Anfang 2012 für das spektakuläre Video zur ersten Single "30 Grad". Das entstand - wie viele von Fittis skurrilen Aktionen - aus Langeweile heraus. In der an "Miami Vice" angelehnten Hommage stolziert der in die Kultserie montierte bärtige Fitti-Kopf gelassen durch die 80er und singt zu den Retrobeats aus ebendieser Zeit so schöne Zeilen wie: "30 Grad, kolumbianischer Schnee, rosanes Sakko im Cabriolé!" Die Idee zum Song kam Fitti aufgrund einer einprägsamen Erfahrung: Als kleiner Junge darf er "Miami Vice" nicht ansehen, da die Reihe angeblich zu verstörend auf ein Kind wirkt. Später avanciert jedoch "Ein Colt Für Alle Fälle" zu seiner Lieblingsserie. Colt Seavers erhebt er zu seinem Vorbild. Sein Ziel: Eines Tages Goldstatus erlangen, eine Galerie am Prenzlauer Berg eröffnen, "und dann wars das". Ein Wunsch wäre da aber noch: einmal einen VW-Bus besitzen und damit durch die Straßen cruisen. Das lässt sich einrichten. Fittis Bekanntheitsgrad steigt tagtäglich. Er avanciert zur Kultfigur. Sein erstes Album "#Geilon" erscheint im Sommer 2013. Ein cooler Typ, dessen Texte wenige Verben benötigen, um bei den Hörern anzukommen kann sich getrost erlauben, einen Song "Du Willst So Sein Wie Mc Fitti" zu nennen. Schließlich träumt ja jeder von der Kunst des schnellen und mühelosen Berühmtwerdens.

Wirtz -

Im Grunde will ich hier nicht viel erklären. Frei nach dem Motto: Let the music do the talking. Aber ein paar Takte möchte ich dennoch loswerden … Warum Leute überhaupt anfangen Musik zu machen hat die unterschiedlichsten Gründe:Der eine will mit möglichst vielen Mädels in die Kiste hüpfen, andere wollen im Puff nichts bezahlen oder im feinsten Restaurant immer ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Kein bock auf körperliche Arbeit, ein Alkoholproblem, schwaches Ego, gerne lange ausschlafen können… Es gibt unzählige Motivationen! Für manchen ist die Musik Passion , oder Eigentherapie um überleben zu können, Problembewältigungsmaschine, Psychiater, Tagebuch… Ich würde sagen, dass in meinem Fall von allem etwas zutrifft, die letzten Aspekte aber wohl die treibende Kraft waren und sind. Allerdings bleibt viel auf der Strecke von dem was man sagen will, wenn man die Texte in einer anderen Sprache als der eigenen schreibt. Gut, das war mir mit 15 scheißegal; man wollte eh nur die Leute schocken. Die Welt verbessern ?!?!? Lass mal… Später vielleicht. Lieber ein bisschen Party machen und möglichst laut in die Luft ballern. Im Laufe der Jahre wurde mir aber das Texten und vor allem der Inhalt immer wichtiger. Und es fing an mich zu stören, dass außer denen, die das Booklet der Platten lasen, keiner so richtig wusste worum es in meinen Songs eigentlich geht. Aber deshalb jetzt auf einmal mit Sub7even auf Deutsch weiter machen? Schier undenkbar. Und da sind wir schon im hier und jetzt. Hier erzähle ich dir ein wenig aus meinem Leben. Etwas über meine Fehler, Träume und Sichtweisen. So wie ich bin, so wie ich´s sehe. Mit runtergelassener Hose… Bereit für die Bühne, um vor Freunden und Fremden den Seelenstrip zu praktizieren. Der Plan ist, die Welt zu verbessern, aber nicht indem ich andere, ans Kreuz nagle oder mit dem Finger auf sie zeige. Mit der Axt musikalisch und textlich durch die Landschaft zu pflügen ist mir zu simpel. Der einzige, aber gleichzeitig auch unbequemste Weg etwas besser zu machen ist, bei sich selbst anzufangen. Ich habe mich dafür entschieden ihn zu gehen. Ich bin auf der Suche nach Leuten die genauso ticken wie ich. Wenn du also mit meinem Zeug was anfangen kannst … BINGO … dann bist du hier genau richtig und herzlichst eingeladen dabei zu sein um mit mir was zu verändern. Wenn du Lust hast mich zu supporten dann erzähl deinen Freunden von mir. Wir sehen uns. Daniel

Maxim -

Mit neuem Album im Gepäck und wahnsinnig viel Potential startet Maxim auf die Bühnen Deutschlands los. Hört mal rein in "Meine Soldaten" - Achtung: Ohrwurm garantiert Maxim berührt. Jedes Element für sich betrachtet, gehen seine Stimme, seine Texte und seine Musik unter die Haut. Im Verbund entfalten sie dort verheerende, verzehrende Wirkung. Diffuse Traurigkeit durchzieht seine Poesie. Die leise melancholischen Momente behalten jedoch nie die Oberhand. Maxim setzt ihnen seine ganz eigene Vision von kraftvollem, urbanem Pop entgegen. "Ich schreib' keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich berühren." Dieser so simpel anmutende Entschluss, dem Maxims Schaffen einen Großteil des ihm inne wohnenden Zaubers verdankt, fiel nicht vom Himmel. Harte Kämpfe hat Maxim ausgefochten und zehn Jahre im Musikgeschäft im Rücken, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major-Labelpartners Staub aufzuwirbeln. "Staub" tauft er auch seinen vierten Longplayer. Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. "Ich bin Realist", kommentiert er. Tatsächlich schneidet sein gnadenloser Realismus tief ins Fleisch, fährt widerstandslos durch Mark und Bein. Zumal Maxim Situationen beschreibt, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Hier findet Maxim ureigene, dennoch für jedes fühlende Wesen nachvollziehbare Themen, die er in treffende Bilder verpackt. An diesen Punkt gelangte Maxim auf Umwegen. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf - "eine meiner dümmsten Ideen", wie er später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. "Das war schon interessant, aber ich bin einfach Autodidakt. Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag", erkennt Maxim - und wendet sich voll und ganz seiner Musik zu. Er spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erste Anzeichen seiner musikalischen Metamorphose zeigt sein zweites Album "Rückwärts Fallen" aus dem Jahr 2008. "Ich war aber nicht konsequent genug", befindet Maxim heute. "Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten." Beim nächsten Streich sieht das anders aus. "An 'Asphalt' habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet", so Maxim. "'Schaufenster', Meine Worte' oder 'Alles Versucht' gingen textlich in die richtige Richtung." Schon während der Aufnahmen zu "Asphalt" legt Maxim Tracks zurück. "Staub" zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Maxim hat sich gefunden, sein Klangbild, seine Inhalte und die richtigen Mitstreiter. Ein prüfender Blick in den Rückspiegel, hin und wieder, schadet nicht. Aber, Obacht! "Das Glück steht vor dir an der Straße und hält den Daumen raus."

MONTREAL -

Monsters of Liedermaching -

Die Monsters of Liedermaching sind eine im Jahre 2003 gegründete Formation aus sechs gemeinsam auf die Bühne tretenden Solo-, beziehungsweise Kleingruppen-Liedermacher-Künstlern. Mitglieder * Rüdiger Bierhorst aus Berlin, sonst Solo-Künstler. * Jens Burger alias Burger aus Bad Gandersheim, sonst Sänger, Frontmann und Liederschreiber der deutschen Punk-Rock-Gruppe Die Schröders, seit 2002 auch Solo-Künstler.

Das Pack -

Das Pack aus Hamburg – so far, so good, so pack! Pensen und Flozze aus Hamburg aka. „das Pack“ – ein Rockduo mit Schubkraft! Zwei Herren in vorderster Front untermauern eine alte Schulbuch-Weisheit: Two’s a company, three’s a crowd! Wir freuen uns auf die Jungs bei "Rock im Stadtpark 2012". :-)

Not Called Jinx -

Im März 2005 gegründet, punkten NOT CALLED JINX insbesondere durch ihre frische, unverbrauchte Art. Unzählige Liveshows auf Festivals und Clubs dieser Republik haben die Berliner bereits absolviert. Mit der Livepräsenz der jungen Herren, die erst Jahrgang 88 – 90 sind, entwickelte sich auch der recht eigenständige Sound. Mitreißend, komplex und dennoch genau auf den Punkt kommt die Mischung aus Alternative und kernigem Rock und hat Not Called Jinx bereits Supporttourneen für unter anderem Itchy Poopzkid, 5Bugs und Royal Republic eingebracht. Im Jahr 2010 verschlägt es die Band sogar bis nach Indonesien, wo sie auf Südostasiens größtem Rock Festival „Java Rockin' Land“ zu überzeugen wissen. Ein Jahr später gingen NCJ mit der schwedischen Rockgruppe "Royal Republic" auf Europa Tour. Not Called Jinx steht in den Startlöchern, bereit das Publikum im In- und Ausland um den musikalischen Finger zu wickeln.

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